Veranstalter: Jazzclub, Goethe-Institut, Konzertkreis Triangel, Kulturbüro
Mittwoch, 18. März 2026 - 19 Uhr
Ketil Bjørnstad (Piano)
Vor 20 Jahren spielte er zum ersten Mal in Schwäbisch Hall und verzauberte das Publilkum mit seinem Pianoalbum "Floating" sowie der Lesung aus seinem Roman "Vindings Spiel": Ketil Bjørnstad. Der norwegische Meisterpianist und Bestsellerautor ist in seinem Heimatland Kult. Neben Jan Garbarek zählt Bjørnstad zu den einflussreichen Jazzgrößen Norwegens. Seine Kompositionen haben den Filmemacher Jean-Luc Godard so fasziniert, dass er Bjørnstad die Filmmusik für "Forever Mozart" hat komponieren lassen. Bjørnstads Problem: "Ich weiß immer nicht, soll ich eine Geschichte mit Worten erzählen oder mit Musik." . Über 50 Alben hat der Musiker veröffentlicht, davon 15 beim renommierten Label ECM, und er schrieb mehr als 30 Romane, die auch in Deutschland begeisterte Leser gefunden haben.Ketil Bjørnstad ist ein wahrer Renaissance-Mann - er ist Musiker und Autor, verwebt Klassik und Jazz, philosophiert mit Worten und Tönen und versteht sich darauf, seinem Publikum direkt ins Herz zu spielen. Seine Autobiografie "Die Welt, die meine war" gibt tiefe Einblicke in ein europäisches Künstlerleben, das von der Zeitgeschichte geprägt wird.
Der 1952 in Oslo geborene Ketil Bjørnstad wurde in London, Paris und Oslo als klassischer Pianist geschult, debütierte 1969 mit sechzehn Jahren als Solist des Philharmonischen Orchesters von Oslo mit Bela Bartóks "Piano Concerto No. 3". Noch im selben Jahr entdeckte er Miles Davis' Album "In A Silent Way", das ihn dazu verleitete, sich mit Feuereifer dem Jazz zuzuwenden.
Auf seinem Album „Evening Song“ präsentiert Ketil Bjørnstad Klaviermusik für die Abenddämmerung nach seinen Gedichten aus dem Band „Boot auf dem Fjord“. Ketil Bjørnstad erklärt: "In „Evening Song“ kehre ich in einen intimen Raum zurück, allein mit dem Flügel und all seinen Möglichkeiten, wo jeder Oberton eine Rolle spielt. Klang, Rhythmus, Melodie und Improvisation. Das ist seit vielen Jahren mein Lebensprojekt. Inspiration ist alles, was das Leben bereithält. Widrigkeiten, Erfolg, Schönheit, Verzweiflung, Freude."
Alben und Bücher https://www.jpc.de/s/ketil+bjornstad
Booklet zu "Evening Song" https://ketilbjornstad.com/PDF/EveningSongBooklet.pdf
Infos zu den Büchern von Ketil Björnstad: https://aschehoug.no/Ketil_Bjornstad
Donnerstag, 19. März 2026 - 19 Uhr
Ort: Hospitalkirche
Agnes Lepp (Gesang) Filip Wisniewski (Gitarre) Lutz Häfner (Saxophon)
Leppinski 3 sind die Sängerin Agnes Lepp, der Gitarrist Filip Wisniewski und Saxophonist Lutz Häfner. Sie haben sich zum Ziel gesetzt die Möglichkeiten des Duospiels bis an seine Grenzen und darüber hinaus auszuschöpfen. Überraschende Akkordfolgen über live eingespielte Loops, rastlose unisono Melodien, Groove ohne Ende und Anklänge der klassischen Moderne sind Programm. Zusammen mit Lutz Häfners (Echo Jazz Preisträger) unvergleichlichem Sound, Agnes Lepps biegsamer Stimme und Filip Wisniewskis treibendem Gitarrenspiel bilden sie eine perfekte Symbiose, bei der jedes einzelne Stück wie ein Hit ins Ohr geht.
Die Sängerin Agnes Lepp lebt und arbeitet in Nürnberg, wo sie ihr Studium in Jazzgesang an der Musikhochschule (bei Reinette van Zjitveld–Lustig, Fola Dada und Paulo Morello) mit Auszeichnung abschloss. Im Großraum Stuttgart aufgewachsen, kam sie in einem musikalischen Elternhaus früh mit Musik in Berührung. Mit 9 Jahren erlernt sie das Saxophon, mit 14 kommt der klassische Klavierunterricht dazu und immer mehr entdeckt sie dabei Stimme.
Donnerstag, 19. März 2026 - 21 Uhr
Ort: Hospitalkirche
Magnus Mehl (Saxophon) Christian Mehler (Trompete) Johannes Bär (Tuba) Ferenc Mehl (Drums)
Gefördert von "Jazz Baden-Württemberg. Ein Programm des Ministeriums fuer Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg"
Drei Blasinstrumente und ein Schlagzeug: Nahezu unendliche klangliche Möglichkeiten und gleichzeitig die absolute Reduktion auf das Wesentliche. Aus einer extrem reichhaltigen Palette von Klangfarben schöpfen vier sehr individuelle, couragiert improvisierende Musikerpersönlichkeiten immer wieder aufs Neue! Die Instrumentalisten loten den immensen Freiraum voll aus und lassen bei ihren Konzerten unglaublich spannende und vielschichtige Musik auf der Bühne entstehen. Anrührende Melodien, zupackende Grooves, flirrende Tongirlanden und dicht verwobene, raffinierte Soundcollagen.
Kreative Eigenkompositionen sind dabei Ausgangspunkt und Basis für musikalische Abenteuerreisen in die Welt der Fantasie. Die wuchtige, archaische Dichte der Brass Bands New Orleans vermischt sich mit verträumter, lyrischer Melancholie. Transzendente neuartige Strukturen treffen auf kantige, moderne Klänge. Das Ensemble beschwört ein ums andere Mal ganz besondere, einzigartige musikalische Momente herauf. Brass Band Vodoo eben!
Magnus Mehl studierte Jazzsaxophon in Amsterdam, Köln, Nürnberg und Stuttgart, sowie als Stipendiat des DAAD in New York City. Er spielt in den Landes Jazzorchestern Baden-Würtemberg, Bayern und NRW, sowie im Bundes Jazzorchesters unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Mit verschiedenen Ensembles gewinnt er Preise. Er erhielt außerdem den Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg
(Foto: Katharina Schlipf)
Reinhören auf Youtube: https://youtu.be/_MSI-7w_7js
Homepage Magnus Mehl: https://www.magnusmehl.de/html/index.php?page=164278514
Freitag, 20. März 2026 - 19 Uhr
Nayan Stalder (Hackbrett) Raphael Heggendorn (Cello) Kaspar Eggimann (Akkordeon) Laurin Moor (Kontrabass)
Wir begrüßen aus der Schweizer Hauptstadt Bern: Nayan Stalder (Hackbrett), Raphael Heggendorn (Cello), Kaspar Eggimann (Akkordeon) und Laurin Moor (Bass). Mit ihrem Quartett "Viertaktmotor" sind sie bekannt für ihre einzigartigen Kompositionen rund um die Schweizer Volksmusik. Mitreissend, humorvoll und virtuos brummt und groovt der Viertaktmotor, Stimmungen und Landschaften von nah und fern ziehen mal rasant, mal friedlich vorbei – ganz wie auf einer schier endlosen Fahrt über Land. Mit dabei ihr neues Album «Ändler», welches in einer Co-Produktion mit Schweizer Rundfunk Kultur entstanden ist. Getrieben von Fern- und Heimweh rattert Viertaktmotor quer durch den Morast der aktuellen Schweizer Volksmusik. Rast- und ruhelos halten sie Ausschau nach blühenden Magerwiesen, dem sagenhaften Alpenglühen, aber auch nach Betonwüsten und versprayten Grossstadtmauern. Viertaktmotor gehen der Frage nach, wie man in dieser globalen, schnell getakteten Welt noch Volksmusik machen kann. Mit feinsinniger Musik und archaisch wilder Spiellust geben sie selbst eine wohlklingende, in der Tradition verwurzelte Antwort, die der Zukunft mit offenen Armen entgegengeht.
"Ändler" heißt das zweite Album von Viertaktmotor. „Ändler“ ist ein Wortspiel zwischen „Ländler“ (einem traditionellen Musikstil der Schweizer Volksmusik) und „Ändlech“ (einem Schweizer Wort für endlich).
Übrigens: In der Konzertreihe Gränzgängig im Berner Kulturzentrum PROGR will Viertaktmotor die Weiterentwicklung der aktuellen Volksmusik fördern und die Hauptstadt zum experimentellen Leuchtfeuer für den «Hudigäggeler» machen. So lädt Viertaktmotor fünf mal im Jahr musikalische Gäste in den PROGR ein um gemeinsam mit ihnen neue Volksmusik zu spielen.
Homepage von Viertaktmotor mit Videos etc.: https://www.viertaktmotor.ch/musik.html
Freitag, 20. März 2026 - 21 Uhr
Ort: Hospitalkirche
Aaaron Christ (Schlagzeug) Beate Wein (Klavier) Matyas Wolter (Sitar, Surbahar)
Pulsar Trio – Weltmusik, die Grenzen sprengt
Ein musikalisches Abenteuer zwischen Orient und Okzident. Das Pulsar Trio entführt das Publikum auf eine faszinierende Klangreise rund um den Globus. Mit außergewöhnlicher Instrumentierung und mitreißender Spielfreude verbindet das Trio Elemente aus Jazz, Weltmusik und elektronischen Klängen zu einem echten Sounderlebnis. Das Pulsar Trio – Gewinner des Global Music Contest CREOLE - musiziert seit 2007 Jahren intensiv zusammen. Die einzigartige Besetzung mit Matyas Wolter an der Sitar und Surbahar, Aaron Christ am Schlagzeug und Beate Wein am Flügel und Bass vereint musikalische Virtuosität mit grenzenloser Neugier. In ihren Kompositionen verschmelzen Einflüsse traditioneller Musik aus Indien, Osteuropa und dem Nahen Osten mit modernen Grooves und Improvisationen. Das Pulsar Trio ist bekannt für seine energiegeladenen Live-Konzerte. Mit ihrem aktuellen Album "We Smell in Stereo" unterstreichen sie erneut ihre Experimentierfreude und die Fähigkeit, kulturelle Brücken zu schlagen. Das Albumcover zieren Haie, denn Haie riechen nicht in Mono, ihr Geruchssinn funktioniert in Stereo! Die Band schafft es, mit packenden Rhythmen, mitreißenden Melodien und einer Prise Humor ein breites Publikum zu begeistern – von Jazzfans über Weltmusikliebhaber bis hin zu neugierigen Entdeckern. Lassen Sie sich von der Vielseitigkeit und Kreativität dieser Ausnahmeformation inspirieren!
Youtube-Video "we smell in stereo": https://youtu.be/Xoq4wJBgPdY
Homepage Pulsar Trio: https://www.pulsartrio.de/home
Samstag, 21. März 2026 - 19 Uhr
Ort: Hospitalkirche
Anke Helfrich (Piano) Dietmar Führ (Bass) Jens Düppe (Schlagzeug)
Anke Helfrich setzt auf ihrem neuen Album "We‘ll Rise" starken Frauen ein musikalisches Denkmal, und ihr Blick geht weit über den Rand des Jazztellers hinaus. Inspirationsquellen für die Pianistin aus Weinheim waren Künstlerinnen, eine Sportlerin, eine Wissenschaftlerin, eine Filmemacherin und die eigene Mutter. Geri Allen, Frida Kahlo, Cathy Freeman, Rosalind Franklin - die Biografien dieser Frauen sind aufwühlend, berührend und imponierend. “WE’LL RISE“ war nominiert für den Deutschen Jazz Preis „Album des Jahres“ 2024.
Die vielfach ausgezeichnete Pianistin Anke Helfrich gehört zu den herausragenden Jazzmusikerinnen in Deutschland. 2024 wurde sie vom Bundespräsidenten eingeladen, ein Trio Konzert als „Leading Women in Jazz“ im Schloss Bellevue in Berlin zu spielen. Ihr Stil vereint die amerikanische Jazztradition mit europäischen Einflüssen, Blues mit Klangsinnlichkeit und Virtuosität mit der Fähigkeit Geschichten zu erzählen. Sie verschmilzt Musik und Haltung zu hochinteressanten Projekten - wie in ihrem aktuellen Programm "WE’LL RISE“. Über die Jahre hat Anke Helfrich mit ihrem Trio einen eigenen Sound entwickelt: musikalische Gleichberechtigung, Freiheit und Vertrauen bilden die Grundlage, auf der sich Helfrichs Kompositionen zu einer organischen Einheit formen.
Anke Helfrich wuchs in Deutschland und Namibia auf. Sie studierte Jazzpiano in den Niederlanden und New York City, wo sie 1996 ihr Trio gründete.
Fotos: Petra Arnold
Samstag, 21. März 2026 - 21 Uhr
Nils Petter Molvær (Trompete) Jo Berger Myrhe (Bass) Erland Dahlen (Schlagzeug)
Sonntag, 22. März 2026 - 11 Uhr
Ort: Hospitalkirche
Rolf Lislevand - Laute und Gitarre (Foto: D. Vass)
Barock- und Jazzmusik gehören für den norwegischen Lautenisten und Gitarristen Rolf Lislevand (geb. 1961 in Oslo) zusammen. Doch im Gegensatz zu anderen Alte-Musik-Projekten, bei denen dann nach Lust und Laune mit den Blue Notes geflirtet wird, zeigt sich Lislevand auf seinem neuen Solo-Album als subtiler musikalischer Brückenbauer zwischen den Epochen und Stilen.
Im Mittelpunkt Rolf Lislevands aktuellem Album „Libro Primo“ stehen vor allem ausgewählte Toccaten des Star-Lautenisten Giovanni Girolamo Kapsberger. Hinzu kommen Tanzsätze wie eine „Corrente“ von Bernardo Gianoncelli sowie – aus dem 16. Jahrhundert – zwei „Recercadas“ des Spaniers Diego Ortiz. Auf exquisiten, volltönig-resonanzreichen Nachbauten einer Erzlaute sowie eines Chitarrone (beide stammen aus der Werkstatt von Hendrik Hasenfuss) erweist sich Lislevand einmal mehr als einfühlsamer Wanderer durch diese Klangwelten. Dabei fängt er mit seiner unendlichen Anschlagspalette nicht nur die Stimmungen mit bewundernswerter Leichtigkeit ein. Zugleich webt er in das barocke Geflecht hier und da raffiniert Motive eben aus dem Jazz ein. Und in seiner „Passacaglia al modo mio“ verarbeitet Lislevand gar ganz subtil und gekonnt Themen von Bach, Beethoven und dem Jazzpianisten Keith Jarrett. (Rondo Klassik Magazin)
Youtube-Video Rolf Lislevand https://youtu.be/p4SW40dnu5s?list=RDp4SW40dnu5s
Rolf Lislevand bei ECM https://ecmrecords.com/artists/rolf-lislevand/
Sonntag, 22. März 2026 - 19 Uhr
Ort: Hospitalkirche
Gallowstreet steht seit über 10 Jahren für einen unverwechselbaren Brass-Sound, der weit über Genregrenzen hinausgeht. Die achtköpfige Band aus Amsterdam bringt Bläsersätze, Beats und Bühnenenergie auf ein neues Level. Ihr Sound ist eine kraftvolle Fusion aus den Vorbildern des klassischen amerikanischen Brass-Band-Feeling, urbanen Grooves, Hip-Hop-Attitüde, Funk-Vibes, Disco-Glanz und treibenden House-Rhythmen. Seit ihrer Gründung hat sich die Band mit fünf Studioalben, zahlreichen internationalen Shows eine treue F